Samstag, 1. Februar 2014

Eine Reise endet

Vor unserer Indienreise haben wir uns die Frage gestellt, wie der Alltag indischer Frauen aussieht und wie sie ihr Leben zwischen Emanzipation und Tradition organisieren. Heute, am Ende unserer Rundreise durch Indien und nach vielen Gesprächen mit verschiedenen Frauen und auch Männern, haben wir einen Einblick bekommen und können sagen, dass die Familie eine sehr große Rolle spielt. Vater und Mutter entscheiden, ob und welche Schule das Mädchen besucht, sie geben Traditionen an ihre Kinder weiter und begleiten oder entlassen die Tochter in die Familie des Ehemannes. Hier gibt es große Unterschiede, die von der Region, Ausbildung und sozialem Stand der Eltern abhängen. Weitere wichtige Elemente im Leben einer indischen Frau sind ihre Religion und ihr kultureller Hintergrund in Verbindung mit den Traditionen.
 
Eine Überraschung für uns war, dass die Bhil-Frauen im ländlichen und armen Bundesstaat Madhya Pradesh viel unabhängiger und selbstbewusster schienen, als so einige Frauen in den Städten. Viele Frauen sind dort in Gruppen organisiert, in denen sie gemeinsam ihre Arbeit und ihr Familienleben diskutieren und sich gegenseitig unterstützen. In den Straßen von Madhya Pradesh sieht man viele Frauen, die ihren eigenen Lebensmittelladen führen oder ihr selbstgefertigtes Kunsthandwerk auf dem Weg verkaufen. Das Zusammenleben zwischen Mann und Frau in einer Bhil-Familie ist gleichberechtigt, gemeinsam treffen sie alle Familienentscheidungen und beide tragen etwas zum Einkommen bei.

Wir haben im ganzen Land wundervolle und vor allem starke Menschen kennengelernt, denen wir es zutrauen, dass sie Indien zu ihren Gunsten verändern können.



Montag, 20. Januar 2014

"This is not a good season"

Am weißen Strand von Vagator in Goa laufen täglich fünf Frauen auf und ab. Sie verkaufen frisches Obst, das sie morgens um acht auf dem Markt gekauft haben. „Many Russian people are coming to Goa but since two years it’s not a good business. Lesser people are coming” klagt die 31-jährige Sinah. Bis achtzehn Uhr ist sie in der heißen Sonne des kleinsten Bundesstaates Indiens auf den Beinen, um ihre Ware für den zehnfachen Preis an die Touristen zu verkaufen. Umgerechnet verdient sie bei jedem Kunden etwa 1,00€, im Angebot sind Wassermelone, Papaya, Kokosnuss, Mango und Banane. „This is a small business. When I’m coming home I have earned nearly 1200 Rupees (15€)”, die sie dann in die Versorgung ihrer Familie investiert. Einen Junge und ein kleines Mädchen hat sie zu versorgen, beide gehen auf eine „Hindi-Intermediate-School“, die Schule kostet sie 3000 Rupien pro Schuljahr.

  
 Solche ziehenden Händler wie Sinah, gehen täglich die Strände auf und ab, die Wenigsten haben eine Lizenz um dort ihre Waren zu verkaufen und müssen sich vor der Polizei in Acht nehmen. Es ist vorgesehen, dass die Händler sich in der „National Association of Street Vendors of India“(NASVI) anmelden, um dort verkaufen zu dürfen. Diese Anmeldung kostet nicht viel, ist aber nur mit hohem Zeiteinsatz und bürokratischen Aufwand verbunden. Für saisonale Händler, die nur für drei Monate diesem Geschäft nachgehen, ist es sehr umständlich. Wenn sie keine Lizenz vorweisen können, werden sie gewalttätig des Platzes verwiesen und im schlimmsten Fall wird die Ware konfisziert. 




Der Arbeitsmarkt in Indien ist in zwei Bereiche aufgeteilt, den offiziellen und den inoffiziellen Arbeitsmarkt. Alle steuerlich registrierten Unternehmen und Regierungsorganisationen fallen in den ersten Bereich, alle kleinen Einzelunternehmer wie Farmer, Zeitungsverkäufer, Tagelöhner, Haushaltshilfen, Obst- und Gemüsehändler müssen keine steuerlichen Nachweise bringen. Dieser Bereich bringt wenig Einkommen für die Arbeiter ein, jedoch macht er einen Großteil des indischen Arbeitsmarktes aus. Rund 95% der indischen Arbeiter sind nach einer Studie der indischen Regierung aus dem Jahr 2005 (Studie veröffentlicht in 2012) in diesem Bereich tätig. Diese Regelung ermöglicht viel Spielraum für schwarze Märkte, ist aber auch eine einfache Lösung für Ungelernte mit niedriger Investition, eine schnelle und unkomplizierte Einnahmequelle zu haben.


Lakshmi (16) erzählt uns, dass sie für ihre Familie an den Stränden Goas Geld verdient, sie kommt aus dem benachbarten Karnataka. Im Angebot ist Schmuck, gefertigt aus billigem Stahl, so wie man sie hier an jeder Ecke bekommt. Ihr Einkommen lässt sie wöchentlich nach Hause schicken. Sobald die Saison vorbei ist, geht sie wieder in Karnataka arbeiten, doch dort verdient sie als Gelegenheitsarbeiterin höchstens 200 Rupien (2,50€) pro Tag. Ihre Mutter kann nach einem Unfall nicht mehr außerhalb des Hauses arbeiten und ihr Vater ist Rikscha-Fahrer. Vier Brüder und drei Schwestern warten zu Hause, sie ist die Älteste und trägt somit die Verantwortung für ihre Geschwister. Sie sollen alle eine höhere Schule besuchen, um einen besser bezahlten Beruf zu bekommen, am besten bei der Regierung.

Montag, 13. Januar 2014

Tradition und Moderne verbinden

Das Leben von Frauen, die in einer Megacity wie Mumbai leben, ist durch einen schnellen Wandel geprägt. Immer mehr Menschen strömen aus den anliegenden Bundesstaaten nach Mumbai, um dort zu arbeiten und zu leben. Von den Frauen in der Stadt wird erwartet, dass sie sich ihre Traditionen beibehalten und sich gleichzeitig der modernen Stadt anpassen.

In einem Gespräch mit Guddi Advani, Präsidentin von Seva Sadan Society, zeigte sich, dass diese Brücke noch nicht geschlagen wurde und wie wichtig die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen ist.



Donnerstag, 9. Januar 2014

Leben einer Bhil-Familie: Damals und Heute

Für Humeli und Kena war es eine Selbstverständlichkeit, dass vor 30 Jahren die Eltern ihren Ehemann ausgesucht haben. "Für 5000 Rupien und 7kg Silber (ca. 100 Euro)" wurde damals die Hochzeit von Humeli organisiert. Das Geld bekam ihr Vater von der Familie ihres Ehemannes. Die Tradition will, dass die Familie der Tochter die Feierlichkeiten organisiert. "Sieben Tage lang wurde gefeiert, ich bin die letzte Tochter, bei der wird am meisten gefeiert", erzählte sie uns stolz. Zum Zeitpunkt der Hochzeit, war sie noch nicht auf ein eigenes Familienleben mit Ehemann vorbereitet. Erst als sie ins Dorf ihres Mannes in das eigene Haus zog und beide für das Einkommen zuständig waren, begann das Familienleben. Sie bekamen fünf Kinder und zogen sie auf dem Land groß. 

Für ihre Tochter haben sich die Zeiten geändert. Als ausgebildete Krankenschwester lebt sie mit ihrem Mann, einem Arzt, in der Stadt. Ihre Mutter ist stolz auf die Entwicklung ihrer Tochter und hofft, dass auch ihre Enkel einen Beruf in der Stadt finden.






Dienstag, 17. Dezember 2013

Langer Tag für kleine Mädchen

Jeden Tag um fünf Uhr morgens, schlägt Sister Anice laut gegen eine Glocke. Dieser Ton ist der Weckruf für 150 Mädchen zwischen sechs und achtzehn Jahren. Sie alle wohnen in einem Hostel, direkt neben ihrer Schule. Ihr Schulweg wäre zu weit oder zu gefährlich, um ihn jeden Tag aufs Neue zu bewältigen. Nach einer kleinen Katzenwäsche gehen die älteren Mädchen, in Begleitung der Sister, in die Kirche zur heiligen Messe. Die Schule und das Hostel stehen unter dem Schirm der „Catholic Diocese of Jhabua“, sie haben gemeinsam mit Sponsoren und privaten Geldgebern die Schule und das Hostel aufgebaut.


Auch die dreizehnjährigen Mädchen Antimbala Ninama und Vandana Vasuniya wohnen in dem Mädchenhostel in Thandla. Sie sind die einzigen, die sich in den zwei Tagen, die wir die Mädchen begleiten, mit uns auf Englisch unterhalten können oder sich trauen. Denn sie gehen mit zehn anderen Mädchen in die „Englisch Middle Class“. Beide wollen nach ihrem Abschluss Lehrerinnen werden, um Kindern wichtige Dinge wie lesen, rechnen und schreiben beizubringen. Nach der heiligen Messe bereiten sie gemeinsam mit Sister Anice das Frühstück für alle Mädchen zu. Die meisten Mädchen essen ihren Haferschleim stehend und mit einem Buch in der Hand. Nach dem Frühstück und Abwasch setzen sich Antimbala und Vandana mit ihren Freundinnen in den große Halle des Hostels, um noch ein bisschen zu lernen. Denn in der Woche vor den Weihnachtsferien stehen jeden Tag Prüfungen an, heute ist das Fach Informatik dran. 



Nach der Schule, gegen 14 Uhr, gibt es für alle Mädchen im Hostel ein Mittagessen. In dem großen Vorraum sitzen nun 150 Mädchen und essen schnatternd ihren Reis, Dal und Gemüse. Nach dem Essen verteilt Sister Anice an einige Mädchen Aufgaben. Heute müssen die Aufenthaltsräume gefegt und gewischt werden. Anschließend dürfen alle Mädchen helfen, das Hostel und den Hof weihnachtlich zu dekorieren. Es werden Glocken aufgehängt, grüne Pflanzen wie Tannenbäume geschmückt und kleine Weihnachtsmänner aufgestellt. Nach getaner Arbeit spielen Antimbala und Vandana gemeinsam mit einigen Freundinnen verstecken und eine indische Version des Plumpsacks. 


Um Punkt 18 Uhr wird das Abendessen von Sister Anice ausgeteilt, gegessen wird wieder in der Halle. Anschließend findet dort für alle Mädchen eine einstündige Messe statt. Die heilige Messe wird nicht von einem Priester geführt sondern von den Mädchen selbst. Abwechselnd lesen sie aus der Bibel vor, beten und singen gemeinsam Lieder. Immer wieder beobachten wir, wie die kleinen Mädchen einschlafen. Meistens bleibt das nicht unentdeckt und sie werden von Mitschülerinnen oder der Sister geweckt. Nach der Messe ist der Tag aber noch nicht vorbei. Nun sitzen alle 150 Mädchen mit ihren Schulbüchern in der Halle des Hostels, aufgeteilt nach Klassen und Alter. Sie erledigen nicht geschaffte Hausaufgaben oder lernen für den nächsten Schultag. Nach und nach gehen die Mädchen in ihren Schlafraum, den sie sich mit rund 75 Altersgenossinnen teilen. Dort schlafen sie dann bis zum nächsten Morgen, bis um 5 Uhr die Glocke ertönt.



Und wie wir unseren Besuch im Mädchenhostel empfunden haben, könnt ihr hier erfahren.

Samstag, 14. Dezember 2013

Jodie weiß nun, was Chinmaya braucht

Blubbernd und strampelnd sitzt der kleine Chinmaya auf dem Schoß seiner Mama. Die drei schwarzen Punkte auf seiner Stirn und beiden Wangen sollen alles böse von ihm wenden. So wird es von Frauen des Stammes der Bhil in der Region Jhabua im Bundesstaat Madhya Pradesch schon seit Jahrhunderten gemacht. Gemalt hat sie Jodie, eine zierliche Person, die uns lächelnd gegenübersitzt. Mit leiser Stimme und ihrem roten Tuch weit ins Gesicht gezogen, erzählt sie uns von ihrem Tagesablauf

Nachdem sie Wasser für den Haushalt geholt hat, bereitet sie einen Teig vor, aus dem das Frühstück gemacht wird. Chapatis sind dünne Teigfladen aus Mehl, Öl und Wasser, die über einer offenen Feuerstelle gebacken werden. Ihr Ehemann Nanadara, dessen Mutter und Vater sowie Jodie mit ihrem Sohn Chinmaya gehören zum Haushalt. Wenn alle gegessen haben und Jodie aufgeräumt hat, verlässt sie gegen neun Uhr das Haus und geht ins Feld arbeiten. Ehe sie zurückkehrt hat sie auf dem Feld fünf Stunden gearbeitet. Auf ihren zehn Monate alten Sohn passt daheim die Großmutter auf. Chinmaya ist mit 6095 Gramm für sein Alter 3000 Gramm leichter, als er eigentlich sein sollte. Obwohl seine Mutter die zehnte Klasse abgeschlossen hat, weiß sie wenig über Hygiene und Ernährung von Kleinkindern. So kam es, dass sie ihrem Sohn nur drei Mal am Tag die Brust gab und der Kleine somit nicht die nötigen Proteine, Mineralien und Vitamine aufnehmen konnte, die er für eine gesunde Entwicklung bräuchte.



Nach einer Studie der World Bank litten im Jahr 2012 in Indien zweimal mehr Kinder an Unterernährung als in Afrika und fünfmal mehr als in China. Jedes zweite Kind unter fünf Jahren wächst in Folge dessen nicht richtig und muss an Krankheiten leiden, die es mit einem gesunden Wachstum nie bekommen hätte. Eine ausgewogene Ernährung aus Früchten, Gemüse, Brot, Reis, Milch, Fleisch und Fisch ist oft nicht möglich. Ein Grund dafür ist das fehlende Wissen der Familien über die Hygiene und Fütterung von Säuglingen in ihren ersten Wochen. Die Abhängigkeit vom Faktor Geld und Arbeit zwingt die Menschen zur Vernachlässigung des Nachwuchses. Wenn die Familie abhängig von Gemüse ist, dass sie auf dem Markt kaufen muss, muss dieses Geld verdient werden. Das heißt für beide Elternteile, dass sie tagsüber zum arbeiten ihr Kind verlassen und erst abends wiederkehren. Teilweise gehen Elternteile auch mehrere Tage in andere Landesteile, um Arbeit zu bekommen. In der Zeit sorgen in unregelmäßigen Abständen Verwandte und Bekannte für das Kind. Die Armut und die Fälle von Unterernährung sind bei der ländlichen Bevölkerung Indiens weiter verbreitet als in den boomenden Großstädten. Hier merkt man nichts von blinkender Bollywoodindustrie und großen Einkaufszentren. Die Menschen leben ein einfaches Leben abseits der Gesellschaft und geraten gerade dadurch in Vergessenheit. Nicht allein durch Wirtschaftswachstum kann ein Land seine Menschen aus der Armut befreien, die Schere zwischen Arm und Reich wächst zunehmend.

Jodie ist eine Frau aus der unteren Mittelschicht der Bhil, ihr 28-jähriger Mann geht als Gaslieferant arbeiten und sie bewirtschaftet das Land, das den Eltern ihres Mannes gehört. Sie sind zwar nicht reich, aber das nötigste können sie sich leisten. Trotzdem ist ihr Sohn unterernährt und Mutter und Sohn sind seit zehn Tagen in einem Hospital in Meghnager im Bundesstaat Madhya Pradesch untergebracht. Hier bekommen die Kinder achtmal am Tag einen speziellen Brei aus Milch, Zucker, Oel und Wasser, der sie wieder zu Kräften bringt. Zweimal am Tag werden die Mädchen und Jungs von einem Arzt untersucht, gewogen und gemessen. So kann sichergestellt werden, dass sie Tag für Tag zunehmen und gesund werden. Die Mütter lernen zusammen mit ihrem Kind von der täglichen Hygiene beim Stillen und über die Wichtigkeit ihre Kinder regelmäßig und ausgewogen zu ernähren. Sie haben Zeit sich mit den Bedürfnissen ihrer Kleinen auseinanderzusetzen. Außerdem bekommen sie Tipps, wie sie, neben ihrer täglichen Arbeit, eine gesunde Ernährung für ihr Kind garantieren können. Wenn die 24-jährige mit ihrem Chinmaya nach Hause geht, hat sie Samen von einheimischen Pflanzen und das Wissen wie man sie groß zieht, im Gepäck. Das Einrichten eines „Küchengartens“ direkt vor ihrem Haus, von dem sie für die ganze Familie kochen kann, ist wichtig für Jodie. So spart sie Zeit und Geld, dass sie in die Schulbildung ihres Kindes stecken kann. Die Ausbildung von Chinmaya liegt ihr besonders am Herzen.

Für mehr Informationen von Hilfsprojekten in Madhya Pradesch klickt hier und das Rezept für echt indische Chapatis gibt es auf diesem Blog.

Sonntag, 8. Dezember 2013

Wie leben Bhil-Frauen?

Außerhalb der dichtbesiedelten Städte leben die Nachfahren der Ureinwohner Indiens. Sie werden als „tribals“ (Stammesvölker) bezeichnet und leben in Kleingesellschaften auf dem Land. Sie wurden im Laufe der Geschichte Indiens teilweise aus ihren Ursprungssiedlungen vertrieben und bei der Bildung der Republik nicht integriert. Die Stammesvölker gehören keiner einheitlichen Bevölkerungsgruppe an, es gibt zahlreiche Untergruppen mit unterschiedlichen Traditionen. Auch wenn es Programme der Regierung gibt, die ihnen Gleichberechtigung bringen soll, werden sie noch gesellschaftlich mit den „Unberührbaren“ gleichgesetzt.

In Madhya Pradesh leben rund 5 Millionen Menschen, die zu dem Volk der „Bhil“ gehören. Sie leben eng mit der Natur zusammen und haben verschiedene Geister und Ahnen die sie verehren. Die Bhil leben von Ackerbau und Viehzucht, sie bauen so viel an wie sie zur Selbstversorgung benötigen. Nur einige können so viel produzieren, um es gewinnbringend auf dem Markt zu verkaufen. Die Versorgung mit Strom und Infrastruktur auf dem Land, zwingt viele dazu, eine geldeinbringende Tätigkeit auszuüben. Ist das nicht möglich, leben sie unter einfachen Verhältnissen in Dunghütten auf dem Land.

Hier haben Frauen einen anderen Status als wir bisher kennengelernt haben: Der Mann ist dafür zuständig das Geld nach Hause zu bringen und die Frau bestimmt über die Verteilung der finanziellen Mittel. In familiären Entscheidungen werden meist die Meinungen von beiden Elternteilen zu Rate gezogen und bei der Hochzeit zahlt die Familie des Bräutigams. Seitdem wir hier sind, haben wir sehr viele Frauen aktiv am öffentlichen Leben teilnehmen sehen, mal sehen ob sich dieser Eindruck durch kommende Erlebnisse bestätigen lässt. Hier haben wir einige Bhil-Frauen für euch in einer Fotostrecke zusammengestellt.